Mittwoch, 17. August 2011


Ich wünschte, ich könnte dich hassen - Lucy Christopher



Daten.
Verlag: Chicken House 
Preis: 14,95€
Seitenzahl: 368
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: Februar 2011
Altersempfehlung: 14-16 Jahre
Gekauft: Rezensionsexemplar 



Gemma ist mit ihren Eltern am Bangkok am Flughafen. Nachdem sie sich mit ihrer Mutter streitet, flüchtet sie, um sich einen Becher Kaffee zu holen. Dort trifft sie auf ihren zukünftigen Entführer Ty, der sich mit ihr an einen Tisch setzt. Nachdem sie sich ein wenig unterhalten haben, wird Gemma sehr müde und verwirrt. Ty hat ihr gewisse Dinge in den Kaffee gemixt, um sie sicher und ohne Probleme, an den vorhergesehenen Entführungsort in der Wüste Australiens, zu bringen... 


Handlung & Stil.
Die ersten 50 Seiten haben mich mehr als begeistert. Der Schreibstil war echt, die Atmosphäre greifbar, die Gefühle bedrückend. Der Stil drückte eine gewisse Stärke aus, die mich vollkommen in den Bann zog. Leider legte sich das bereits nach den ersten 100 Seiten, sodass bei mir in diesem Buch oft Langeweile aufkam. Mir kam es vor, als hätte die Autorin das Buch mit Beschreibungen gefüllt, um eine gewisse Seitenzahl voll zu bekommen. In diesen ersten hundert Seiten hat man bereits genug über die Wüste erfahren, sodass man sich danach mehr Spannung erhofft, die allerdings ausbleibt. 
Ab und an passiert wieder ein kleines Unglück, dass einen aufhorchen lässt, aber richtig fesseln konnte mich das Buch letztendlich leider nicht.
Der Schreibstil war eigentlich recht angenehm, wenn da eben nicht diese endlos langweilige Handlung gewesen wäre. Vielleicht habe ich mir von dem Buch einfach zu viel erwartet. Dass der Entführer dieses Mal nicht der absolut Böse ist, sondern seine Gefangene wirklich gut behandelt, hat mich unglaublich interessiert. Schade, dass es in meinen Augen nicht gut umgesetzt wurde. 

Charakter & Setting.
Die Personen sind eigentlich recht gut entwickelt worden, allerdings fehlte mir beim Entführer das gewisse Etwas. Er war einfach nur nett zu ihr, er erzählte viel über sie und sich selbst, aber er war immer gleich. Irgendwie war dieser Kerl für mich eintönig. Auch die Liebesgeschichte der beiden ließ erstens unglaublich lange auf sich warten. Zweitens war sie am Ende nicht mal wirklich da. Also mir hat da der Klappentext einfach viel zu viel versprochen und absolut nichts gehalten. 
Das Setting, wie schon gesagt, wird reichlich dargestellt mit vielen endlosen Beschreibungen über eine Wüste. Ob das auf Dauer so sinnvoll und interessant ist, ist eben fraglich. An sich ist der Schauplatz aber eine interessante Wahl. 


Bewertung.
Aufmachung: 2,5/5
Sprache: 2,5/5
Setting: 3/5
Charaktere: 2,5/5
Unterhaltungswert: 2/5
Nachdenklichkeit: 3/5
Überraschungseffekte: 2/5
Länge/Schnelligkeit: 3/5

Punkte insgesamt: 20,5/35

knappe 3 Sterne

1 Kommentar:

  1. Hey Sarah! ;-)

    Schön, dass du jetzt auch einen Blog hast! :D Hab dich gleich mal abonniert! Bin gespannt, was du so alles hier reinstellen wirst! :D

    Liebe Grüße, Debbie

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