Donnerstag, 8. September 2011


Wer schön sein will, muss sterben - Michelle Jaffe



Daten.
Verlag: Fischer FJB Verlag
Preis: 16,95€
Seitenzahl: 448 Seiten
Genre: Jugendthriller 
Format: Gebunden
Altersempfehlung: 14-17 Jahre
Erscheinungsdatum: August 2011
Gekauft: Pieper Buchhandlung 



Die 16jährige allseits beliebte Jane wird nach einer Party halbtot in einem Rosenstrauch gefunden. Jemand hatte sie angefahren und einfach liegen gelassen. Nun stellt sich die Frage, wer Jane hatte töten wollen, denn schließlich gehörte sie zu den beliebtesten Mädchen der ganzen Schule. 
Das Schlimmste ist, Jane kann sich an den Abend der Party nicht erinnern. Halbe gelähmt liegt sie im Krankenhaus, während sie sich erholt und versucht krampfhaft herauszufinden, was passiert ist. Zum Glück kommt die Erinnerung Stück für Stück zurück. Doch damit auch die panische Angst vor dem unbekannten Täter...


Mein Fazit.
Der Stil der Autorin ist fesselnd. Leider hatte ich am Anfang etwas Probleme, mich in die Geschichte einzufinden, da in den einzelnen Kapiteln, immer wieder Zeitsprünge versehen sind. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, genau wie an ein paar Logikfehler, die mir leider nicht entgangen sind. Zum Beispiel sagt Jane in dem einen Satz, dass sie sich mit ihren Freundinnen bloß ein einziges Mal gestritten hat, zählt aber im nächsten Abschnitt, die ganzen anderen Streits auf, die es in dem Satz vorher, noch nicht gab. Davon abgesehen konnte man sich aber gut mit der Geschichte und Jane auseinandersetzen. 
Die Kapitel enden so gut wie alle in einem Cliffhanger, sodass es einem wirklich schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Dazu wird das Buch in fünf Tagen geschildert, die wiederum in Kapitel unterteilt sind. Das Buch beginnt bei Donnerstag und endet an einem Montag. 
Die Charaktere waren leider recht flach gehalten und man konnte sie manchmal wirklich nur anhand der Namen auseinanderhalten. Über einige hat man mehr erfahren, über andere weniger. Im Grunde hielt es sich aber ziemlich die Waage. Trotzdem waren die Charaktere eigentlich recht gut, vor allem zu Jane kann man mit der Zeit doch eine Bindung aufbauen.
Die Handlung ist im Grunde nicht allzu verwirrend, man übt sich irgendwann darin, selbst alles zusammenzufügen. Man spekuliert das ganze Buch über, wer der Täter sein könnte und man glaubt auch, man hätte recht. Es gibt wirklich einige Charakter im Buch, denen man es im Laufe des Buches zutrauen würde. Aber selbst wenn man sich auf eine Person festgebissen hat, wird man am Ende eines besseren belehrt. So war es jedenfalls bei mir. Vielleicht gibt es Leser, die wirklich mit ihrer Vermutung richtig lagen. Allerdings wird man oft genug auf eine falsche Fährte gebracht. 



Bewertung.
Aufmachung: 3/5
Idee der Geschichte: 3,5/5
Umsetzung: 3,5/5
Sprache: 3/5
Charaktere: 3/5
Unterhaltungswert: 4/5
Nachdenklichkeit: 3/5
Überraschungseffekte: 4/5
Bildungswert: 2/5
Länge/Schnelligkeit: 4/5

Punktzahl insgesamt: 33/50 

4 Sterne

1 Kommentar:

  1. Hi Sarah!
    Das Buch klingt ja ganz interessant, aber ich wollte ja eigentlich mal meine Wunschliste abarbeiten und nicht schon wieder verlängern ;-) Irgendwie will das nicht so klappen ;-)
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch
    Julia

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