Samstag, 14. Juli 2012


Ashby House - V.K.Ludewig

Das Buch ist im deutschen Taschenbuch Verlag erschienen, hat 320 Seiten und kostet 9,95€ als Taschenbuch. 

Ashby House erwartet an einem kalten Januartag seine neuen Besitzer. Die weltberühmte Fotografin Lucille Shalott reist mit ihrer Schwester Laura an, mit der sie gewaltig auf Kriegsfuß steht. Kaum angekommen ist Lucille plötzlich wie vom Erdboden verschluckt und Laura macht sich mit Butler Steerpike auf die Suche. Als die beiden den verbotenen zweiten Stock mit legendärem Turmzimmer betreten, erwacht Ashby House plötzlich zum Leben und geht zum Gegenangriff über...


Wenn man sich, wie ich, für mysteriöse und paranormale Dinge interessiert, sollte man sich vorher noch einmal klar machen, dass dieses Buch als Roman gekennzeichnet ist. Spannung ist zwar in einem gewissen Maße vorhanden, aber eben nicht so, als dass man einen Adrenalinschub nach dem anderen bekommt. Im Gegenteil, das ganze Buch ist voll von Beschreibungen, Dialogen und langwierigen Szenen. Insgesamt erfährt man dadurch aber viel über die vorherigen Besitzer von Ashby House und über die Charaktere, mit denen wir durch die Geschichte schreiten. 
Lucille ist eine Person, die trotz ihres ausgeprägten Charakters und ihrer forschen Art, in den Hintergrund rückt. Laura ist sozusagen die Hauptperson. Allerdings glaube ich, dass sich in den ersten 20 Seiten bereits entscheidet, ob man sich auf die Seite von Lucille oder von Laura schlägt. Ich fand Lucille somit sofort sympathisch, trotz ihrer gemeinen Ader. Denn diese hat auch Laura. Und bei Laura missfiel mir das absolut. 
In den ersten 50 Seiten musste ich öfter an die Rezension von Ilona denken (Glimmerfee auf Youtube). Sie war auf Grund einer erotischen Szene in diesem Buch nicht ganz so begeistert von der Geschichte und natürlich habe ich auf diese Szene daher sehr geachtet. Ich persönlich bin dessen nicht abgeneigt und akzeptiere das in dieser Art von Roman auch. Ich persönlich fand diese Stelle jetzt nicht verwerflich und kann euch das Buch trotz dieses sexuellen Zwischenfalls auch empfehlen. 
Wichtig ist, dass ihr es mögt, viele Details zugeführt zu bekommen, dass sich die Spannung nicht überschlägt, etc. 
Insgesamt ein ruhiges, aber ganz nettes Buch zu einem paranormalen Phänomen. Interessant und lesenswert. Aber für meinen Geschmack auch nicht überwältigend.

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